Weihnachtsbaum / christmas tree

“Andere Laender, andere Sitten” sagt ein Sprichwort und genauso verhaelt es sich auch mit Weihnachten in Deutschland und in Canada. Unsere Eltern und auch spaeter wir haben unseren Weihnachtsbaum immer erst am 24. aufgestellt und geschmueckt. Hier ist das anders. Weihnachtsbaeume werden bei vielen schon Ende November / Anfang Dezember aufgestellt. Ich finde diese Idee gut, denn da hat man mehr von dem Baum, so dass wir bereits am Donnerstag unseren Baum bei IKEA gekauft und ihn gestern aufgestellt haben. Er durfte sich heute von seinem Korsett Eingeschnuertsein erholen und morgen werden wir ihn schmuecken.  Na, wer erraet das Farbthema unseres Baumes?

Some things are different in different countries and so is the christmas tree thing in Germany and here, in Canada. Our parents and later we also setted up our christmas trees on December 24 and decorated them. I like it here that most of the people set up their tree in beginning of December. You have more time with the tree, just one week does not make sense for me. Do you know the color theme of our tree? 😉

Weihnachtsbaum / christmas tree 2008

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1 Jahr / 1 year

… ist so schnell vorbei! Am letzten Freitag hatten wir unseren 1. Jahrestag hier in Canada. Am 21. November 2007 sind wir angekommen. Schnee hatte letztes Jahr um diese Zeit noch nicht gelegen, aber es war schon schoen kalt. Gestern sind wir mit selbstgebackenen Apfelkuchen bewaffnet zu unseren Gasteltern gefahren, um sie mal wieder zu besuchen, denn wir haben immerhin 10 Wochen mit ihnen zusammengelebt und sie haben uns auch schon vermisst.

In diesem Jahr ist viel passiert:

  • wir haben unser Auto in der kaeltesten Winterwoche gekauft: hat den Vorteil, dass man weiss, dass es auch bei -32 Grad anspringt 😉
  • es hat jemand geschafft, uns hinten drauf zu fahren und uns damit die naechsten Englischlektionen aus dem Bereich “Lernst Du defintiv nicht im Schulenglischunterricht”, da wir uns mit Notfallzentrum, Roentgenaufnahmen (inkl. Rollstuhlfahrt wie im TV), Physiotherapie und nicht zu vergessen mit Versicherungen rumschlagen mussten
  • nach einem Job als Tipse Datenerfasserin arbeite ich jetzt wieder als Pfennigfuchser Buchhalterin
  • mein Mann hat noch den gleichen Job und mag ihn auch immer noch 🙂
  • wir haben neue Menschen kennengelernt und Freunde gefunden

Der Schritt war gross und manchmal staune ich ueber mich selbst, dass ich das wirklich gemacht habe. Manche Sachen waren nicht so schlimm wie erwartet und andere wiederum haerter als ich dachte. Tja, und wie so ein dummer Spruch behauptet: Man waechst mit seinen Aufgaben. Ja, ich wuerde sagen, ich bin im letzten Jahr ein klein bisschen gewachsen, im Sinne von eine Menge dazugelernt und Erfahrungen gesammelt. Wir haben diesen Schritt nicht bereut und versuchen nun, uns fuer die dauerhafte Aufenthalterlaubnis zu bewerben. Naechstes Jahr um die Zeit wissen wir mit viel Glueck vielleicht schon mehr.

Auch die liebe Maria hat in ihrem Blog an mich gedacht, aber eines muss ich doch berichtigen: ich bin nicht “einfach verschwunden”. Verschwunden irgendwie schon, aber definitiv nicht einfach! Ich vermisse Dich, genauso wie alle anderen Maedels aus dem Cafe und manchmal, wenn ich all Eure Blogs lese, kommt ‘ne grosse Welle Heimweh angerollt…

Und da es fuer alles im Leben irgendwie einen Song gibt: dieser ging mir letztes Jahr im Flugzeug irgendwie nicht aus dem Kopf.

… is gone like nothing. Last Friday we had our first anniversary of being in Canada. Last year on November 21 we arrived. There was no snow at this time but it was already pretty cold. Yesterday we went, packed with homemade apple cake, to the house of homestay parents. We lived the first 10 weeks with them and they missed us since we moved out.

A lot happened this year:

  • it was the first time that we bought a car in the coldest week of winter at -32 degrees: the advantage of this is you know that your car will be ok in wintertime 😉
  • we learned a lot of new words that we would never learn in any English lessons at school including medical stuff at the urgent care center, physiotherapy, insurances, and of course all the stuff on Tuesday Knit Nights ;-D
  • after a job in data entry I got a job as penny pincher bookkeeper
  • my husband still likes his job
  • we met a lot of people, found new friends and it feels good to know that there is somebody who would miss me / us (you know who you are)

This was a really big step and sometimes I am surprised about myself. Some things were easier and some were harder than I thought. We don’t regret this step, it was right at the right time to the right place. Now we are starting the application process for permanent resident. We will know more maybe next year around this time.

Also my friend Maria thought about me and the anniversary in her blog but I have to correct a little thing: I didn’t “just disappear”. Disappear: kind of but it was not easy. I miss her and all my friends from the knitting cafe in Leipzig that just started half a year before I left. Leaving friends & families was the hardest part…

And for almost everything in life there is a song and I had one in my ears last year on the plane: it’s a German song and the main words are “Behind the horizont there’s a new day…”

Meine Minisocke von Cookie’s Kurs / my mini sock from Cookie’s class

mini sock of Cookie A.'s class

mini sock of Cookie A.'s class

ich und Cookie A. / me and Cookie A.

me and Cookie A.

Cookie’s Socken / Cookie’s socks

Cookie A.'s original socks

Stefanie Japel und ich / Stefanie Japel and me

Stefanie Japel and me

ein Teil “meiner Geburtstagsparty” 😉 / part of “my birthday party” 😉

Stefanie Japel, Amy Singer, Amy Swenson, me, Yarnharlot and part of Nancy Bush

WOW

…sagt eigentlich alles ueber das letzte Wochenende. Die “Lotterie” am Donnerstagabend endete fuer mich mit den gewuenschten Samstags-Kursen: Cookie A. “Toe-up socks with gusset heel” und Stefanie Japel “Converting a flat pattern into a circular pattern”. Ich habe die Entscheidung nicht bereut, alle 3 Kurse waren toll 🙂 Leider habe ich nicht sehr viele Photos, denn abgesehen davon, dass es so ein Wochenende war, wo man vor lauter Geschaeftigkeit gar nicht zum Photographieren kommt, reicht leider das Blitzlicht meiner kleinen Kamera nicht fuer grosse Raeume aus, so dass es nach einigen zu dunklen Bildern gelassen habe. Aber ein paar wenige habe ich doch. Teilweise kam ich mir vor wie ein Groupie auf den Spuren von Rockstars inklusive Photos machen und Autogrammen 😉

noch 2x schlafen!

:jittery_tb:

Nein, dann kommt nicht der Weihnachtsmann sondern ein Bus voller Stricker/-innen faehrt fuer 3 Tage in die Kananaskis. Ich habe meinen gewuenschten Freitagskurs bekommen: Stefanie Japel’s “Anatomie eines Top-Down-Sweaters”. Die beiden Kurse fuer Samstag werden am Donnerstagabend nach dem Abendessen ausgelost. Da ich mich sowieso nicht zwischen Stefanie Japel, Stephanie Pearl-McPhee, Cookie A., Nancy Bush und Amy Singer entscheiden koennte, soll’s mir nur recht sein.

So wie es aussieht kann ich mein Langzeit-Spinn- und Strick-WIP als FO mitnehmen. Ich muss nur noch Faeden verstechen und den Reissverschluss einnaehen.

Und da ein langes Wochenende nicht genug ist, habe ich mich auch noch fuer den Workshop mit Nancy Bush ueber “Estonian Mittens” am Montag angemeldet :laugh_tb: