Ich habe eine neue Hose!

Am Sonntag habe ich bis in die Nacht hinein meine schwarze Cordhose fertig genäht:

Genäht habe ich die Hose nach einem Maßschnitt von Schnittvision. Der Schnitt ist in einer Schnittmustersammlung enthalten, die auf CD ins Haus kommt, man kann seine Maße eintragen und sich den Schnitt mit dem eigenen Drucker ausdrucken. Das Nähen hat ganz gut geklappt. Man sollte für diese Schnitte nicht unbedingt absoluter Nähanfänger sein, denn die Anleitung dazu ist nur stichpunktartig, aber mit Nählehrbuch ist das auch zu schaffen (ich musste hier wegen dem Reißverschluss mit Untertritt nachschauen 😉 ) Gestern habe ich sie bereits getragen und hatte keine unerwünschten Ereignisse wie geplatzte Nähte oder so 😉

Handcreme

Ich habe heute den Küchenschrank mit den Rohstoffen für’s Creme rühren und Seife sieden aufgeräumt, abgelaufene Rohstoffe aussortiert und nebenbei gleich mal wieder eine neue Handcreme gerührt. Ich habe relativ trockene Haut und muss mir nach dem Händewaschen immer gleich die Hände eincremen, weil mich sonst das Gefühl von rissigen Händen verrückt macht.

Das ist eine Handcreme auf der Basis von Mandel- und Olivenöl und als Wirkstoffe habe ich Panthenol, Vitamin E und Sanddornöl hinzugefügt. Konsistenzgeber ist lediglich etwas Bienenwachs in der Fettphase. Es ist eine 50/50-Emulsion, d.h. es ist genauso viel Wasser wie Fett in der Creme und macht sie relativ dick (ähnlich wie Babypo-Wundschutzsalbe), was ich aber bei einer Handcreme sehr angenehm finde.

Omas Nähkästchen

Heute habe ich mal wieder in meinem Nähzeug rumgekramt, weil ich mir ein paar neue Kartons gekauft habe und es umräumen möchte. Dabei sind mir wieder die ganzen kleinen Blechdosen in die Hand gefallen, die meine Oma dazu verwendet hat, um darin kleinste Teile aufzubewahren.

Die ganz kleine Schachtel oben rechts z.B. ist im geschlossenen Zustand gerade mal 4cm lang und da sind mehrere Päckchen Handnähnadeln drin. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich für meine Serrano-Jacke keine Haken und Augen kaufen muss, da ich bereits welche habe (vielleicht reichen sogar die schwarzen *ggg*). Witzig finde ich auch das silberfarbene Röhrchen in der Mitte. Das ist die Verpackung für 1 Fichtennadel-Vollbad gewesen und meine Oma hat darin ihre großen, dicken Wollnadeln aufbewahrt (die sind zum Glück auch noch drin).

Außerdem befindet sich das noch im Nähzeug meiner Oma:

Darin befinden sich jede Menge Kupferschablonen für die Initialienstickerei:

Es sind sogar noch 2 Rechnungen von 1907 ist dieser Schachtel. Die Schablonen sind also zum Teil älter als meine Oma, denn die wurde erst 1918 geboren.

Ich schmeisse mittlerweile zwar eher zuviel weg als das ich zuviel aufhebe, aber bei bestimmten Dingen kann ich einfach nicht anders. Ich werde zwar sicherlich nicht so schnell unsere gesamte “Haushaltswäsche” mit meinen Initialien versehen, aber die Schablonen sind einfach zu schön.

neues Virenfutter

Im Laufe dieser Woche ist mein Amazon-Päckchen angekommen und drin war dieses:

Aus der Celtic Collection gefallen mir auf Anhieb die Aberlady, Iona und Armagh, wobei ich letzteren sogar in den Originalfarben nachstricken würde. Die anderen Pullover gefallen mir größtenteils auch, wenn ich mir sie in den für mich passenden Farben vorstelle.

Socktoberfest-Socken

Damit der Button auf der rechten Seite auch seine Berechtigung hat, habe ich gestern endlich meine aktuellen Socken fertig gestrickt. Es sind ganz simple Rippensocken aus Regia Canadian Fashion, Farbe Edmonton.

Größe 39 (für mich 🙂 )

60 Maschen

Regia Canadian Fashion, Farbe Edmonton

gestrickt mit Rippenmuster: 3re, 1li, 2re, 2li, 1re, 3li

Fertig! :-)

Mein Lila-Grau-Projekt ist fertig! 🙂 Es ist kein Gramm mehr übrig.

Als erstes habe ich letzte Woche das Lila Nr. 7 gezwirnt:

Am Wochenende habe ich dann die Reste von den beiden Grautönen gesponnen und teilweise miteinander und mit sich selbst aus dem Knäul gezwirnt. Vom Dunkelgrau hatte ich komischerweise mehr übrig.

Und so sieht der gesamte Haufen aus:

Als Ausgangsmaterial für diese Spinnereien hatte ich 1,4kg in 7 verschiedenen Lila- und Blautönen und jeweils 1kg helles und dunkles Grau, also müsste der Stapel etwa 3,4kg wiegen. Nachgewogen und die LL ausgerechnet habe ich noch nicht. Das mache ich demnächst. Gesponnen habe ich daran seit Pfingsten.

Letztes Wochenende war ich mit Maria auf dem Sächsischen Spinntreffen hier in Leipzig, dass vom Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband und der Schäferei Drutschmann im Rahmen der “Jagd und Angeln”-Messe ausgerichtet wird. Dabei sitzen die Spinner in einem Zelt neben den Schafen, die ausgezeichnet werden, und das Messepublikum kann nach Lust und Laune vorbeikommen, zugucken und Fragen stellen. Es ist, glaube ich, nicht verwunderlich, dass ich mich auf einem Spinntreffen ohne Publikumsverkehr wohler fühle 😉 Aber wie das so ist, es gab jede Menge Schafe zu sehen und am Sonntag waren auch die beiden vom Alpakahof Quesitz da. Sie hatten einen Infotafel mit jeder Menge Photos und ein paar Anschauungsobjekte (Faserprodukte, nicht die Tiere) und natürlich ein paar Fasern mit. Ende vom Lied: Mir gehören nun 750gr rohes Alpaka in einem Weiß mit leichten Grautouch. Die Züchterin hatte diesen Ton im kardierten und angesponnenen Zustand mit und das hat mir gut gefallen. So bekommt mein Kardiertier demnächst Alpaka zum futtern.

Als nächstes Spinnprojekt habe ich feine weiße Merino, die ich gern mit Tussahseide zu einem Lace-Garn zwirnen möchte. Meine Oma hat im Januar ihren 80. Geburtstag und dazu möchte ich ihr gern einen Lace Shawl aus selbstgesponnener Wolle schenken. Sie hat ihr Leben lang selbst für die gesamte Familie gestrickt und fragt immer neugierig nach, wenn ich ihr etwas Neues von der virtuellen Strickwelt erzähle.

Die Serrano-Jacke wächst übrigens auch und ich bin nun beim 4. Mustersatz. Langsam macht das Stricken nach der englischen Anleitung richtig Spaß und lässt die Ideen für zukünftige Projekte natürlich nur so sprudeln *ggg*.